Kurz gesagt: Ja, es gibt Bewegung – aber eine Lösung ist weit entfernt. Der jüngste Schritt (wöchentliche Treffen der beiden Staatspräsidenten) ist ein wichtiges, aber nur vorläufiges Signal, dass der UN‑Prozess zur Befriedung der Volksgruppen wieder Fahrt aufnehmen soll. Ob daraus eine echte „Verhandlungsdynamik“ erwachsen kann, hängt an drei Punkten: Vertrauen aufbauen, Methode klären, Substanz…
Gestern war es wieder einmal so weit. Die internationalen Medien berichten über „Spitzentreffen“ und „konstruktive Gespräche“ in der UN-Pufferzone in Nikosia. Der UN-Sonderbeauftragte Colin Stewart gibt – wie es ihm sein Job gebietet – optimistische Statements ab, und die Vertreter der beiden zypriotischen Volksgruppen, Nikos Christodoulides und Tufan Erhürman, betonen einmal mehr die große Bedeutung…